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Termine nach Vereinbarung

Lainzer Straße 103
1130 Wien, Österreich

DDr. Kristina M. Ritter:
Mob: 0699/ 1971 44 38
Fax: 01/ 971 44 38

Univ.-Prof. Dr. Thomas Stompe:
Mob: 0699/ 1823 74 56 

 


Psychotherapeutisch- psychiatrisches Therapieangebot

Behandlung von bzw. bei:

  • Angst – Panikattacken
  • Bipolare Störung
  • Chronisches Erschöpfungssyndrom bzw. Burn out
  • Depression
  • Lebenskrisen
  • Medikamentensucht
  • Mobbing
  • Paraphilien
  • Partnerschaftsprobleme
  • Persönlichkeitsstörungen
  • Posttraumatische Belastungsstörung, Akute Belastungssituation
  • Probleme bei Migration
  • Psychosomatischen Erkrankungen
  • Schizophrenie bzw. Psychotische Störungen
  • Schlafstörungen
  • Sexueller Missbrauch
  • Stalking
  • Suizidalität
  • Zwangsstörung

Methoden:

Zielgruppen:

  • Kinder
  • Jugendliche
  • Erwachsene
  • Ältere Menschen
  • Hochbetagte

Mögliches Setting:

  • Einzeltherapie
  • Paartherapie
  • Familientherapie
  • Gruppentherapie

 

 Biofeedback (BFB) ist eine Methode, um bewusste oder unbewusste Kontrolle über im Grunde nicht willentlich steuerbare körperliche Vorgänge zu erlangen. Physiologische Prozesse werden dabei mit geeigneten Messfühlern erfasst (z.B. Hautleitfähigkeit, Pulsfrequenz, Atmungsfrequenz u.a.) und an die Patienten in Form von optischen oder akustischen Signalen kontinuierlich rückgemeldet. Anwendbar ist die Methode, bei allen Erkrankungen bzw. Symptomen, die mit einer erhöhten Sympathikusaktivierung korrelieren. Beispiele: Panikerkrankung, Epilepsie, Migräne, Spannungskopfschmerz, Hyperventilationssyndrom, Morbus Raynaud, chronische Schmerzen u.v. m.
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 Brainspotting (BSP) ist ein neuartiger psychotherapeutischer Ansatz, der von David Grand entwickelt wurde, der davon ausgeht, dass therapierelevante physiologische und emotionale Empfindungen mit Augenpositionen korrespondieren und über das Gesichtsfeld zielgerichtet aktiviert werden können. Diese Technik beeinflusst die Symptomatik (wie z. B. Dissoziation, Schmerz, Trauma) auf einer jenseits des bewussten sprachlichen Zugriffs liegenden Ebene, fokussiert die impliziten Gedächtnisinhalte und  leitet die Verarbeitung bis hin zur Auflösung der blockierten Erregung im Gehirn und Körper ein.BSP kann nicht nur bei Belastungen, sondern auch zum Aufbau und zur Stärkung von Ressourcen eingesetzt werden.
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EDMR-Traumtherapie:

EDMR bedeutet Eye Movement Desensitization and Reprocessing und ist eine, von Dr. Francine Shapiro 1989 – 1991 entwickelte, neuartige traumabearbeitende Psychotherapiemethode. EMDR ist mit den Behandlungsplänen verschiedener Therapieformen vereinbar und kann neben der effiziente Bearbeitung von traumatischen Erlebnissen auch bei einer Vielzahl anderer psychischer Störungen wie von Angst- leistungsblockaden und Selbstwertstörungen eingesetzt werden. Im therapeutischen Setting wird dabei die individuelle und spezifische Problematik erhoben, die Bedürfnisse abgeklärt und ein individueller Behandlungsplan erstellt. Die gesamte EMDR-Behandlung beinhaltet einen klar strukturierten Ablauf, der den Patienten einen sicheren Rahmen bietet. Dabei wird es ermöglicht, sich dem auslösenden Ereignis anzunähern, ohne von den belastenden Gefühlen überflutet zu werden (siehe auch Homepage EMDR Netzwerk Österreich)
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Kognitive Verhaltenstherapie:

Die Kognitive Verhaltenstherapie ist eine international anerkannte Psychotherapiemethode, die die aktive Gestaltung des Wahrnehmungsprozesses in den Vordergrund stellt. Nicht die objektive Realität, sondern die subjektive Sicht der Dinge, also die Wahrnehmungsselektion und die Wahrnehmungsbewertung, sind entscheidend für das Verhalten und die Gefühle. Durch die Therapie soll dem Patienten ermöglicht werden positiven Einfluss auf seine lebensbehindernden Kognitionen und Emotionen auszuüben.
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Neurofeedback (NFB) ist eine spezifische Methode des Biofeedbacks, die Gehirnstromkurven von einem Computer in Echtzeit analysiert, nach ihren Frequenzanteilen zerlegt und auf einem Computerbildschirm dargestellt. Die auf diese Weise ermittelte Frequenzverteilungen, , können für das Training (mittels Feedbacktraining) genutzt werden. Dem Patienten ist es dabei möglich, durch Rückmeldung des eigenen Hirnstrommusters eine bessere Selbstregulation dysfunktionaler Hirnwellenmuster zu erreichen. NFB kann als unterstützendes Therapieverfahren (Depression, ADHS; PTSD, Epilepsie, Schlaganfall etc.) eingesetzt werden oder aber auch selbst Therapiemittel der Wahl ( z.B. essentieller Tremor, Schlafstörungen, Migräne, Fibromyalgie etc.) sein. Außerdem wird es auch zur Peak Performance (einem mentalen Zustand, in welchem man auf eine Aufgabe fokussiert und voll präsent ist, während man gleichzeitig innerlich ruhig und gelassen bleibt) Training eingesetzt.
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Die Operationalisierte Psychodynamische Diagnostik (OPD) ist ein psychodynamisches Diagnosesystem, welches vorwiegend für psychoanalytisch und tiefenpsychologisch fundiert arbeitende Psychotherapeuten konzipiert ist. Das diagnostische Manual wurde als Ergänzung zu den bestehenden psychiatrischen Diagnosemanualen (dem DSM-IV und dem ICD-10) mit dem Ziel entwickelt, ein verlässliches und valides diagnostisches Instrumentarium zur Verfügung stellen zu können und so der reinen Deskription bzw. Phänomenologie der internationalen Klassifikationssysteme ICD-10 und DSM-IV eine Alternative zur Seite zu stellen.
Durch die Operationalisierung, das heißt Messbarmachung, der wesentlichen Variablen für psychodynamische Theorien, nämlich Übertragungsmuster, innere Konfliktkonstellationen und strukturelle Bedingungen wird eine bessere Objektivität, Reliabilität und Validität der Diagnose möglich. Damit versucht die OPD den Gütekriterien psychodiagnostischer Verfahren gerecht zu werden
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Schematherapie bzw. schemafokussierte Therapie:

Diese Therapiemethode hat sich aus der kognitiven Verhaltenstherapie entwickelt und wurde von Jeffrey Young begründet. Die Methode wurde durch die Einführung des Modus-Modells erweitert, wobei dieses Modell auf wechselnde Stimmungszustände (die Modi) fokussiert, die durch die Aktivierung der Schemata entstehen. Die Schemata beschreiben früh erworbene, dysfunktionale Überzeugungen, die mit unbefriedigenden Bedürfnissen in der Kindheit verknüpft sind. Die Therapietechnik wird vor allem bei Patienten angewendet, die unter schwierigen interpersonellen Mustern leiden.
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